- Herkunft: Trial kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie: Versuch, harte Prüfung oder auch Belastung.
Diese Übersetzung beschreibt das Trial fahren also sehr gut. Man versucht einfach, was mit dem Fahrrad alles möglich ist. Wie sich viele denken können, stammt Bike Trial vom Motorrad Trial ab. Die Anfänge wurden in den frühen Siebzigern mit BMX-Fahrrädern gemacht, darauf hinentwickelten sich die Bikes immer weiter und nun sind wir wo wir heute stehen. - Wettkampf: Das Ziel beim Wettkampf ist es, mit möglichst wenig Körperkontakt zum Untergrund oder auch Hindernissen, das Fahrrad durch einen Parcour hindurchzubewegen. Eine Sektion ist ein Geländeabschnitt, der mit Bändern, Tafeln und Pfeilen versehen ist, welche die Fahrspuren der verschiedenen Kategorien bezeichnen. Jede Kategorie wird durch eine eigene Farbe gekennzeichnet. Eine Sektion kann verschiedenste Elemente enthalten, wie steile Auf- oder Abfahrten, Bachdurchfahrten, Wurzelpassagen, Felsen, Baumstämme mit Schotter-, Schräghang- oder Schlammpassagen. Oft werden diese natürlichen Sektionen noch durch künstliche ergänzt. Je nach Veranstalter müssen vier bis fünf Sektionen durchfahren werden, und das in der Regel dreimal. Für jedes Hindernis in der Sektion gibt es bei fehlerfreier Absolvierung 10 Bonuspunkte. In der Sektion sind 6 Hindernisse gesteckt, somit kann man bei fehlerfreier Fahrt 60 Punkte in der Sektion erzielen. Wird ein Fehler begannen, gibt es für das nächste Hindernis keine Bonuspunkte, aber man darf noch weiterfahren, um weiter Bonuspunkte zu holen. Fehlerpunkte: EIN Fehler ist z.B. einmal Fuß unten, werden beide Füße am Boden aufgestellt oder Überschwenken des Hindernisses mit Vorder- oder Hinterachse, Überschwenken des Rahmens mit beiden Füssen usw. gibt es 5 Fehlerpunkte und die Sektion muss verlassen werden. Der Fahrer mit den meisten Bonuspunkten gewinnt.
- Sektionfarben (Österreich):
- Weiß: Beginner-Level
- Blau: Leicht Fortgeschrittenen
- Grün: Fortgeschrittene
- Rot: Profis
- Gelb: Elite
